Jutta Lampe liest Michelangelo

Jutta Lampe (1937 – 2020) liest Gedichte von Michelangelo

Ein überzeitliches Tondokument, glücklich eingefangen im September
2011, kurz bevor sie von einer Krankheit erfasst wurde, die sie in sich
selbst verschloss. Obwohl sie oft nur mehr ahnte und erfühlte, was sie las, gelangen ihr berückende Wortmelodien auf Michelangelos Texte.
Ein berührendes Memento an eine der größten Darstellerinnen, die mit ihrem Zauber die Bühne beherrschte. Zur Verzauberung gehört die Musikalität ihres Sprechens – jetzt posthum mit dieser Aufnahme ergreifend zu erleben.

Wer Jutta Lampe einmal gehört hat, wird ihre Sprachmelodie nicht vergessen, die gedankliche Schärfe, mit der sie Texte zum Leben erweckte, wer sie einmal sah, die Grazie nicht, mit der sie und mit ihr zusammen alle Beteiligten die Bühne zu einer Welt, zu einem Raum werden ließen, der Erkenntnis forderte und Fantasie zuließ – einen Raum, den es nur geben kann, wenn sich in einem Theater Menschen versammeln, um ein Theaterstück zu sehen.

Pressemitteilung der Schaubühne am 3. Dezember 2020

… ihre Stimme konnte singen, auch wenn sie gar nicht sang, sondern sprach …

Lothar Müller in der Süddeutschen Zeitung vom 4. Dezember 2020

Wie eine verletzliche Königin der Lüfte erweckte Jutta Lampe Dichterworte zum Leben.

Berliner Zeitung am 4. Dezember 2020

Jutta Lampe liest Gedichte von Michelangelo
aus unterschiedlichen Editionen in Übersetzungen von Thomas Flasch, Hermann Harrys, Sophie Hasenclever, Bettina Jacobson, Gottlob Regis und Carl Witte.
Als Zwischenspiele Klaviermusik von Frederic Mompou mit Ulrich Eckhardt

Liveaufnahme aus der Jesus-Christus-Kirche, Berlin-Dahlem, 2011
Nicht im Handel erhältlich!
Preis: 15 € plus Versandkosten
Aufnahme: Reiner Wirth – Note&Ton / Veröffentlichung: Februar 2020
Bestellungen: reinerton@t-online.de